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Samstag, den 13. Dezember 2014 um 13:22 Uhr

Buß- und Bettag 2014: Individueller Reitlehrgang auf dem „Haselhof“

Dichter Nebel liegt über dem  Haselbachtal. Außentemperatur: kuschelige 3 Grad Celsius.  Vielleicht gibt es Menschen, die sich an einem solchen Tag gerne noch einmal im Bett umdrehen und froh sind, nicht hinaus zu müssen. Reiter gehören definitiv  nicht zu dieser Sorte.
Um zehn Uhr früh versammelten sich  auf dem „Haselhof“  13 hochmotivierte Reiterinnen aller Altersklassen, die Angies Einladung zum traditionellen Reitlehrgang am Buß- und Bettag gefolgt sind.  Eingeteilt wurden die Reiter-Pferd-Paare in 4 Gruppen mit jeweils ähnlichen  „Baustellen“, wie Angie augenzwinkernd  erläuterte.
So stand beispielsweise  die feine Hilfengebung bei Lektionen wie Schenkelweichen und der Hinterhandwendung auf dem Programm,  wobei kreativ eingesetzte Stangen und Pylonen zum Einsatz kamen, die die punktgenaue Verständigung  sowohl für das Pferd als auch für den Reiter erleichterten.  Weiterhin standen unter anderem Galopparbeit, Reiten über Stangen in Schritt und Trab sowie Reiten ohne Bügel auf dem Programm.  
Auf diese Art und Weise kam nicht nur bei den aktiven Reitern, sondern auch bei den anderen Gruppen, die den Unterricht in den Reitpausen als Zuschauer verfolgten, bald der eine oder andere „Aha-Effekt“ zustande.

Lehrgang19nov

Trotz aller Begeisterung für die reiterlichen Feinheiten-  Angie hatte in gewohnter Manier sämtliche Augen überall und konnte sogar aus der Zirkelmitte sehen, was der äußere Schenkel  gerade so macht (im Zweifelsfall wahrscheinlich nicht genug… )-  wurde dann die Mittagspause mit köstlichem Nudelauflauf, heißen Getränken und leckerem Kuchen in der mollig warmen Reiterstube als willkommene „Aufwärmgelegenheit“ freudig zelebriert. Danke hierfür an Ellen Beate, die sich die Nacht um die Ohren geschlagen hat, um für unser leibliches Wohl zu sorgen! So mancher Teilnehmer hatte durchaus Sorge, dass das soeben genossene reichliche Mahl in der folgenden, zweiten Reitstunde zu einer etwas weniger dynamischen Vorstellung führen könnte. 

Im Laufe des Nachmittages wurde so an das bereits Gelernte angeknüpft.  Wem das Zuschauen zu frostig wurde, der  konnte sich in der Reiterstube mit den anderen Teilnehmern über die theoretischen Grundlagen austauschen.  
Während die ersten durchgefrorenen Reiterinnen sich langsam auf den Heimweg machten, ging der dichte Nebel langsam in Dunkelheit über. Im hellen Flutlicht des großzügigen Reitplatzes entstand so eine fast märchenhafte Stimmung, in der noch einige Zuschauer trotz Kälte bis zum letzten Moment ausharrten.

Fazit: Ein toller Lehrgang voller Aha-Effekte, der jeden Reiter einen kleinen Schritt näher an das große Ziel „feine Verständigung mit dem Pferd“ gebracht hat. Für alle, die heute leider nicht dabei sein konnten, hat Angie auch gleich einen weiteren Termin angesetzt!
Vielen Dank an Angie, Ellen Beate und Lena (die Angie den Rücken freigehalten hat) für diesen lehrreichen und schönen Tag!

Charlotte Glauer