Ellen Beate Storrer - 01920 Haselbachtal OT Möhrsdorf - Telefon (03578) 730 753 - e-Mail ebs.hasel@t-online.de
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Samstag, den 04. März 2017 um 23:57 Uhr

Die Sache mit dem Hula-Hoop
oder
Bodenarbeit Klappe die Zweite

20170304
Foto: Felix Allerdt

„Stellt Euch einen Hula-Hoop-Reifen vor, um den Ihr Euer Pferd herum longiert."

Dieser Ausspruch sollte uns alle noch lange beschäftigen, an unserem zweiten Lehrgang zum Thema Bodenarbeit an diesem sonnigen Samstag.

Nachdem sich der vergangene Lehrgang besonders mit Handwechseln an der Longe und mit dem muskulären Aufbau der Pferde beschäftigte, ging es dieses Mal vor allem um die Körpersprache von Mensch und Pferd und wie wir uns diese bei der Arbeit vom Boden aus zunutze machen können.

So trafen wir uns am Morgen erst einmal alle am kleinen Platz zu einer kleinen Ausrüstungslehre, bei welcher noch einmal auf die individuellen Arbeitsmittel und ihre Anwendungsbereiche eingegangen wurde. Anschließend zeigten uns Angie und Sourire einen Ausschnitt aus ihrer täglichen Arbeit. Ob mit Kappzaum, Halsring oder komplett frei, wir alle kamen beim Zuschauen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sourire reagierte bereits auf kleinste Zeichen ihrer Reiterin. Und genau diese feine Körpersprache hieß es dann auch für uns auszuprobieren. Einer nach dem anderem „fummelte" sich unter der geduldigen Anleitung von Angie durch die erste Stunde durch und lernte sein Pferd gut zu beobachten und somit ganz individuell Schwerpunkte zu erkennen. Besonders kniffelig stellte sich für alle Teilnehmer das Longieren eines runden, gleichmäßigen Zirkels dar. Doch durch Angies Tipp, sich einen Hula-Hoop-Reifen vorzustellen, um welchen wir außen herumgehen, konnten wir diese Schwierigkeit bald alle bewältigen.

Nach einem stärkenden Mittagessen (Wie immer ein großes Dankeschön an Ellen Beate!) ging es dann zur zweiten Runde über. Hier arbeiteten wir nun ganz vielfältig und an die Stärken und Schwächen unserer Pferde angeknüpft an der Longe, oder auch frei weiter. Auch hier wurde besonders auf das korrekte Einsetzen der Körpersprache, so zum Beispiel das Begrenzen des Pferdes durch leichtes Drehen des Oberkörpers, geachtet.

Ich denke, wir alle konnten sehr viel von diesem Tag mitnehmen und sind dank Angie bestens gewappnet für die weitere Arbeit mit unseren Vierbeinern.

Schließlich wollen wir doch alle, dass diese zufrieden und gesund sind und Spaß am täglichen, abwechslungsreichen Training haben.

Elisa Schäfer