Ellen Beate Storrer - 01920 Haselbachtal OT Möhrsdorf - Telefon (03578) 730 753 - e-Mail ebs.hasel@t-online.de
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Dienstag, den 20. Februar 2018 um 08:51 Uhr

INDIVIDUALITÄT GROSS-Geschrieben

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Foto: Judith Sobe

Anfang Februar fand das erste Lehrgangswochenende auf dem Haselhof in Möhrsdorf nahe Dresden statt und war ruck-zuck ausgebucht, obwohl keiner anfänglich wusste, was ihn dort wohl erwarten würde...

Angie gelang es wieder einmal, jeden da abzuholen, wo er im Moment steht, denn sie musste sich in vielerlei Hinsicht einstellen:
- auf Reiter zwischen 11 und 65 Jahren,
- auf Reitschüler und (zukünftige) Pensionspferdebesitzer,
- auf Schüler, Angestellte und Rentner
- auf Pferde vom Isländer, über den Haflinger, das Reitpony bis hin zum Warmblüter.

So reihten sich Einheit um Einheit aneinander , in denen
- nur in einer Gangart unterrichtet wurde mit dem besonderen Augenmerk auf korrekte Linienführung und minimale
  Zügeleinwirkung
- Sitz und Balanceverbesserung des Reiters im Vordergrund standen sowie
- vermittelt werden sollte, wie man ein Pferd abwechslungsreich in allen Gangarten gymnastizieren kann.

Durch die Intensität des Unterrichts mit 2 Einheiten am Tag und maximal 3 Reitern je Stunde stellten sich spürbar schnell Erfolge ein und zufriedene Gesichter strahlten um die Wette.

Vielen Dank Angie für Deine Geduld und Kreativität, Ellen Beate für Deine Gastfreundschaft und das leckere Essen und ein besonderer Dank gilt unseren treuen Vierbeinern, die uns zu besseren Reitern erziehen.

Text: Birgit Sobe

 
Freitag, den 22. Dezember 2017 um 14:13 Uhr

Sportwart auf Reisen oder von einem Weltmeister lernen

2017-12Ungeachtet Ihres enormen Pensums (Gestüt, Reitschule, Osteopathieausbildung u.s.w.) machte sich unser Sportwart Angie Storrer kurz vor Weihnachten auf den Weg einmal quer durch die Republik an die niederländische Grenze (unweit ihrer Geburtsstadt Münster), um einen 2-Tageskurs mit je 2 Reiteinheiten pro Tag bei Magnús Skúlason zu besuchen.

Mit ihrem erst 6jährigen Wallach Odinn, den sie, nach längerer Pause, seit etwa 3 Monaten intensiv trainiert, machte das Reiter-Pferd-Paar dabei eine sehr gute Figur. Magnús zeigte sich sehr zufrieden mit der bisherigen Ausbildung des Pferdes und gab lediglich kleine Hinweise, deren Umsetzung Angie natürlich leicht fiel.

In der Abschlusseinheit zeigten die beiden dann auch puren Spaß und Lebensfreude, als sie im starken Tempo Tölt oder im fliegenden Galopp um die Halle fegten. Odinn vertraute seiner Reiterin blind und zeigte bei kaum für den Außenstehenden wahrnehmbaren, feinen Hilfen eine Leistungsbereitschaft, die selbst Angie fast überraschte. Trotz der extrem winterlichen Temperaturen konnte man sich dieser Faszination auch als Zuschauer nicht entziehen.

Wir sind froh, in unserem kleinen Verein ein so engagiertes Mitglied wie Angie zu haben, die sich permanent der Verbesserung der feinen Hilfen sowie des artgerechten Umgangs und damit langfristigen Gesunderhaltung unseres Partners verschrieben hat. Viel zu oft werden Pferde leider nur als jederzeit austauschbares Sportgerät behandelt, und der Teamgeist bleibt dabei auf der Strecke.

Ganz dem Motto "Nach dem Lehrgang ist vor dem Lehrgang" wird Angie bereits im März den nächsten Lehrgang bei Leonie Bühlmann besuchen. Denn neben ihrem angestammten Metier - dem Islandpferdereiten, gilt ihre große Leidenschaft auch immer mehr der Ausbildung und dem Reiten von Reitponys und Großpferden. So nahm sie hier bereits mehrfach an Kursen u.a. bei Manolo Mendez teil.

Wir wünschen allen 2- und 4-Beinern eine gesegnete Weihnacht und alles Gute für 2018.


Birgit Sobe
Vorstand PSV Haselbachtal e.V.

Text und Foto: Birgit Sobe

 
Freitag, den 22. Dezember 2017 um 14:06 Uhr

„Fair zum Pferd“ – Workshop auf dem Haselhof

2017-12-02Am Samstag, den 02.12.2017, trafen sich bei den ersten Schneeflocken 14 Reiterinnen auf dem Haselhof bei Dresden. Das Thema des Workshops war „Fair zum Pferd“ – Körpersprache und Sinne des Pferdes, sowie Körpersprache zwischen Pferd und Reiter.

Nachdem Angie und Elisa die Teilnehmerinnen in drei Gruppen aufgeteilt hatten, wurde unser bisheriges Wissen auf die Probe gestellt. Gruppe A schrieb alles rund um das Thema Sinne des Pferdes auf, Gruppe B befasste sich näher mit der Körpersprache und dem Verhalten der Pferde und Gruppe C mit dem Verhalten zwischen Pferd und Mensch. Angie kam Augenzwinkernd zu der Erkenntnis, dass man die Gruppen lieber Expertengruppen nennen sollte.

Als Angie und Elisa dann aber begannen, alle Sinnesorgane mit ihren Funktionen zu erklären, wurde klar: da ist definitiv noch Luft nach oben. Um alles noch etwas anschaulicher zu gestalten, hieß es nach einer kurzen Pause, Zähne zusammen beißen und raus in die Kälte. Mit Hilfe von Sternchen konnten wir noch einmal alle Sinnesorgane zeigen und seine Körpersprache ‚lesen‘. Er zeigte uns teilweise deutlich, wie langweilig er das doch alles hier findet, oder teilte uns mit, dass er auf der Koppel andere Pferde gesehen hat.

Wieder in unserem ‚Seminarraum‘ angekommen, beschäftigten wir uns mit der Körpersprache zwischen Pferd und Reiter. Wie nähert man sich einem Pferd, was sollte man im Umgang mit Pferden vermeiden oder woran erkennst du, dass du nicht der Chef in der Pferd-Mensch Beziehung bist.

Anschließend wurden noch ein paar Beispiele besprochen. Bei Fragen wie: „Du möchtest dein Pferd von der Koppel holen, aber ein anderes steht vor dem Ausgang, was machst du dann?“, kamen einige in Erklärungsnot. Das meiste macht man einfach intuitiv richtig, manches aber auch leider falsch. Zum Schluss wurden noch einige Verhaltensauffälligkeiten erklärt und darauf aufmerksam gemacht, dass man unbedingt die Ursache der Auffälligkeit herausfinden muss.

Im Anschluss an diesen Workshop fand die alljährliche Weihnachtsfeier statt. In gemütlicher Runde mit Glühwein und Keksen wurde gewichtelt und geredet.

Danke Angie und Elisa für diesen wirklich gelungenen Tag, er was sehr lehrreich.


Text: Adina und Verena Frömmel
Foto: Elisa Schäfer

 
Montag, den 20. November 2017 um 16:04 Uhr

Mit dem Latein am Ende? – Anatomielehrgang auf dem Haselhof

20171118„Mutige vor!“ hieß es an diesem Samstag für 11 Reiter und Reiterinnen. Angie warnte uns mit einem Lächeln vor: „Es könnte durchaus sein, einige von euch trauen sich danach nicht mehr zu Reiten“. Mit solch kleinen Späßen und schönen Vergleichen lockerte sie den Unterricht auf.

Nachdem wir vormittags unserem Ári die Knochen aufmalten, ging es am Nachmittag (nach schwäbischem Mittagessen dank Ellen Beate) an die Kern-, Oberflächlichen- und Tiefenmuskeln. Bei Begriffen wie „Musculus latissimus dorsi“, oder „Musculus serratus ventralis cervicis“ rauchte uns allen der Kopf. Noch dazu machte uns das wuschelige Winterfell unserer Isis zu schaffen - aber trotz allem war die Farbe letztendlich da, wo sie sein sollte. (Ja, na gut, und auch auf Angie - dafür sorgte Sternchen, der mit seiner Angie kuscheln wollte.)

Abschließend überlegten wir noch Stück für Stück, welche Funktionen die Muskeln haben und leiteten Konsequenzen für die tägliche Arbeit ab. So wurde zum Beispiel allen deutlich, was passiert, wenn man die Oberschenkel und Knie „zumacht“, oder zu viel mit der Hand arbeitet. Anhand der aufgemalten Muskulatur konnten wir bei einfachen Bewegungsabläufen von Sternchen besser erkennen, welche Muskelpartien wann und wie arbeiten. Immer wieder ertappte man die Teilnehmer dabei, wie sie ihre eigenen Körper betasteten und mit dem Aufbau des Pferdekörpers verglichen.

Wir alle haben sehr viel gelernt und freuen uns bereits jetzt auf einen zweiten Teil dieses Lehrgangs. Schließlich wollen wir alle unsere Pferde doch so arbeiten, dass man den Pferdeosteopathen (wie auch unsere Angie bald einer ist) wenn möglich gar nicht erst zwingend braucht.

Danke Angie für den schönen Tag!

Leider hatten wir auch ein weinendes Auge an diesem Tag, denn unser geliebter Schweini (das Haselhof-Glücksschwein) hat uns leider verlassen. Wir wollen uns bei dir für die schöne und lustige Zeit bedanken. Oft haben wir beim Vorbeilaufen bei dir Halt gemacht, um nach dir zu sehen. Meistens hast du dagelegen und geschnarcht, aber wenn dich jemand besuchen kam, hast du die Chance nach etwas zu Fressen gewittert und kamst „schwanzwedelnd“ an das Tor. Lieber Schweini, wir hoffen sehr, dir wird es da oben gut gehen und du findest dort auch so tolle Schlammkuhlen zum Schlafen und Wohlfühlen. Wir vergessen dich nicht!


Samstag, 18.11.2017
Text: Elisa Schäfer
Foto: Nathalie Kummer

 
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