Ellen Beate Storrer - 01920 Haselbachtal OT Möhrsdorf - Telefon (03578) 730 753 - e-Mail ebs.hasel@t-online.de
Home Aktuelles
Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 08:00 Uhr

Halsringreiten – Lehrgang auf dem Haselhof

2017-10-21-photo-00000042
2017-10-21-photo-00000035

Tageslehrgang Halsringreiten? Hm, das klingt nicht schlecht.

Das dachten sich heute etliche engagierte Reiterinnen und Reiter und trafen sich bei gnädigem Herbstwetter rund um Trainerin Angie Storrer auf dem Haselhof bei Dresden.

Diese hatte den kleinen Reitplatz mit unterschiedlichsten Instrumenten zum Thema ausgestattet. So gingen die Reiter je nach Pferd und Entwicklungsstand mit Halsring, Strick, Equizügel, oder auch nur mit zwei Gerten an den Start.

Am Vormittag ging es dann vorerst darum, ein Gefühl für den Halsring und seine Funktionsweise zu entwickeln. „Warum stellst du dir die Trense denn jetzt ein? Die hilft dir gleich auch nicht." Mit diesen Worten und einem Lächeln im Gesicht „klaute" Angie dann erst einmal die Trensen. Schnell zeigte sich uns dann die „Wahrheit": Haben wir unsere Pferde an den Hilfen? Nutzen wir Schenkel- und Gewichtshilfen ausreichend? Wir hatten den einen oder anderen Aha-Moment.

Nach einem köstlichen Mittagessen (wie immer großes Dankeschön an Ellen Beate) ging es dann für alle in die zweite Runde. Nun kamen je nach Trainingsergebnissen der ersten Stunde weitere Kniffe dazu. So probierten sich einige am Slalom, oder an den ersten Schritten seitwärts, während andere mit Trabstangen oder einem kleinen Sprung arbeiteten.

Am Ende des Tages stiegen dann alle mit einem riesigen Lächeln und einem dicken Dankeschön an Angie vom Pferd.

Auch künftig werden wir uns an diesen Tag und die Wichtigkeit feiner Gewichts- und Schenkelhilfen zurückerinnern.

Samstag, 21.10.2017
Text und Foto: Elisa Schäfer

 
Mittwoch, den 04. Oktober 2017 um 17:49 Uhr

Immer schön entspannt und selbstbewusst bleiben!

20170930
Foto: Nathalie Kummer

„Zeigt mir mal, wo die Wirbelsäule des Pferdes verläuft!“
Nach dieser Aufforderung bekam Angie Storrer, bei ihrem Bodenarbeitskurs am vergangen Samstag auf dem Haselhof nahe Dresden, genauso viele verschiedene Ansichten dargeboten, wie Teilnehmerinnen anwesend waren.

Klingt lustig, hat aber durchaus einen ernsten Hintergrund, denn das Wissen um die Anatomie eines Pferdes ist ganz wichtig, wenn man seinen Vierbeiner gymnastizieren, gesunderhalten und „gesund reiten“ möchte.

Also trafen sich bei herrlichem Herbstwetter eine bunt gemischte Gruppe Wissbegieriger, um den Anleitungen von Angie folgend, mit ihren Pferden den vorher präparierten Reitplatz erst zu Fuß zu umrunden und dann zu erkunden.

Am Anfang ging es darum, unbeeindruckt von den aufgebauten Gegenständen, das Pferd mit Körpersprache, Stimme und mit Hilfe der Gerte antreten und halten zu lassen, dann kamen noch Wendungen und Handwechsel hinzu. Dabei kam es Angie besonders darauf an, dass der Mensch entspannt, aber selbstbewusst agiert. Einige Fortgeschrittene übten sich in Longenarbeit und arbeiteten am losgelassenen Trab.

Später warteten unter anderem ein Stangenlabyrinth und ein „Riesenmikado“ darauf, durchschritten zu werden.

Eine Herausforderung war für manche Pferde, über eine am Boden liegende Plane zu laufen. Und das obwohl sich alle redlich bemühten, Angies Tipps zu befolgen und so gelassen wie möglich zu bleiben. Manche Dinge brauchen einfach etwas mehr Zeit und wie Angie sehr einfühlsam vermittelt, steht an erster Stelle das Pferd, das von selbst wollen „muss“.

Nach einer Mittagspause, mit einem von Ellen Beate köstlich zubereiteten Essen, ging es in die zweite Runde. Nun hieß es, die neu erworbenen Erkenntnisse und Fähigkeiten zu festigen und zu verbessern, was auch allen gut gelang.

So verging dieser Trainingstag sehr erfolgreich, aber leider viel zu schnell. Das vielseitige Wissen, sei es im Gymnastizieren oder Gelassenheitstraining, bleibt den Teilnehmern aber (hoffentlich) erhalten, und vor allem die Erfahrungen über und mit seinem geliebten Partner Pferd.

Mandy Paulick

 
Mittwoch, den 13. September 2017 um 09:55 Uhr

Vereins- und Hoffest auf dem Haselhof

2017-09-10 volti
2017-09-10 wett
2017-09-10 springen
Fotos: David Bätge

Ganz nach einer Redewendung: "Lebe, als hätte jemand die Stalltür offen gelassen.", hatten der PSV Haselbachtal e.V. und der Haselhof nahe Dresden am 10.09.2017 zu einem Vereins- und Hoffest eingeladen.

Nach einem letzten morgendlichen Schauer, startete das Programm um elf Uhr, bei Sonnenschein, mit einer acht- bzw. sechzehnköpfigen Quadrille. Nach weiteren verschiedenen Schaubildern, wie dem Voltigieren, bei welchem die Kleinsten beeindruckendes Körpergefühl zeigten, der Peter Pan- Vorführung, bei der uns "Captain Hook" das Fürchten lehrte und einer Bodenarbeitsdarbietung, fand die einzige Prüfung des Tages statt:
Der Nürnberger Burg-Pokal Führzügelwettbewerb.

Sieben junge Reiterinnen bis 12 Jahre zeigten unter den wachen Augen der Richterinnen, ihr Können auf den Pferden. Die Besonderheit - die besten Zwei qualifizierten sich für den Nürnberger Burg-Pokal. Für die Richterinnen kein einfacher Job, denn alle Kinder zeigten, wie gut sie bereits in jungen Jahren mit ihren Pferden umgehen können. Letztendlich setzen sich Pauline Riedel (10 Jahre) auf unserem „Sternchen“ und Anthea Jacobson (7 Jahre) auf Thokkadis durch und werden nun am 22.10.2017 in Kamenz erneut an den Start gehen.

Unser Landtagsabgeordneter Aloysius Mikwauschk (CDU), Ulrich Reck, Direktion Nürnberger Versicherung und Kathrin Pohl, Hauptagentur Nürnberger Versicherung ließen es sich nicht nehmen und gratulierten unseren jungen Reiterinnen persönlich (ganz lieben Dank).

Nach dieser Prüfung und einer zweiten Runde Ponyreiten für unsere kleinen Gäste, konnten die Zuschauer eine aufregende Springvorführung sehen und bei einer Gangdemonstration die Vielfalt der Gangarten des Islandpferdes kennenlernen. Das Programm klang mit dem Abteilungsreiten aus.

Wir danken allen Sponsoren, Helfern und Reitern für diesen gelungenen, schönen Tag mit vielfältigen Schaubildern und den Zuschauern für ihr zahlreiches Erscheinen.

Das Team vom Haselhof, 10.09.2017
Text: Elisa Schäfer

 
Sonntag, den 20. August 2017 um 23:32 Uhr

Nicht zu viel denken- fühlen!
Individueller Reitlehrgang auf dem Haselhof

21070820 1
Foto: Ellen Beate Storrer
21070820 2
Foto: Norbert Weitkus

An diesem schönen Sonntag kamen wieder einmal interessierte Reiter zu einem Lehrgang bei Angie zusammen. Je nach „Baustellen“ der einzelnen Reiter, wurde in je zwei Einzelstunden ganz individuell gearbeitet. So ging es für einige vom Boden aus, für andere auf dem Pferderücken ans Werk.

Noch am Tag zuvor ließ sich Angie zum Thema „lockeres Pferd und einfühlsamer Reiter“ inspierieren. Zu Besuch war Tierärztin und Pferdeostheopathin Frau Dr. med. vet. Juliane Waas. Sie schaute sich einige der Pferde ganz genau an und behandelte dann kleinere Defizite durch gezielte Handgriffe und Akupunktur. Ihre empathische und ruhige Art begeisterte die Anwesenden sofort, wobei gerade die theoretischen Aspekte dahinter besonders für Angie spannend waren, da diese momentan selbst eine Ausbildung zur Osteopathin absolviert.

Angie wollte die Zweibeiner unter anderem darauf sensibilisieren, auf ihren eigenen Körper- und auch auf den des Pferdes zu hören und ihn zu fühlen. Denn Reiten geht nicht nur mit der Hand! So wurde fleißig am beweglichen Arm und am Vorgleiten der Hüfte auf Biegungen getüftelt. Dazu nahmen sich einige Reiter auch den Gymnastikball zur Hilfe, wobei der ein oder andere bei der Aussage: „Lasst den Ball abbiegen.“, schmunzeln musste. Zum Ziel hatte es sich Angie ebenso gemacht, ihren Reitschülern Selbstbewusstsein zu vermitteln. Dem Pferd Sicherheit geben- einen Plan haben- und nur nicht das Atmen vergessen. So übten Zwei- und Vierbeiner gemeinsam an Stärken und Schwächen.

Besonders im Kopf bleibt uns sicher ein Zitat Angies, von einer ihrer Reitschülerinnen: „Ich bin viel selbstbewusster, seitdem ich reite.“

Wir bedanken uns bei Angie für einen weiteren, spannenden Lehrgangstag.

Elisa Schäfer, 20. August 2017

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 21